Bild: Hans Rumsauer GmbH

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Roboterrasenmäher reduzieren Gartenarbeit

Spätestens wenn es etwas wärmer wird, beginnt wieder die Gartenarbeit. Eine Tätigkeit, um die dabei kaum ein Gartenbesitzer herumkommen dürfte, ist das Rasenmähen. Die auf dem Markt verfügbaren Rasenmäher bieten dabei ständig neue Überraschungen und Extras.

Grundsätzlich unterscheidet man nach ihrem Antrieb zwei Arten von Rasenmähern: den Benzin- und den weitaus verbreiteteren Elektrorasenmäher. Der Benzinrasenmäher hat den Vorteil, dass man unabhängig davon ob eine Steckdose in der Nähe ist, mähen kann. Auch auf ein Kabel muss man beim Mähen nicht ständig achten. Auf der anderen Seite machen Benzinrasenmäher allerdings auch wesentlich mehr Lärm als Elektromäher.

Eine besondere Form des Luxus sind sicherlich Aufsitzrasenmäher. Mit ihnen kann das sonst so lästige Mähen bequem im Sitzen erledigt werden. Eine Steigerung in Sachen Luxus ist allenfalls der Rasentraktor. Während der klassische Aufsitzrasenmäher seinen Motor unter dem Sitz des Fahrers hat, dieser also während des Mähens gut durchgeschüttelt wird, befindet sich der Motor bei einem Rasentraktor hinter dem Sitz. Die Vibration des Sitzes wird auf diese Weise vermindert.

Der neueste Trend bei Rasenmähern lautet jedoch Roboter-Rasenmäher. Diese mähen den Rasen selbstständig, so dass man selbst Zeit für anderes hat. Auch um die Entsorgung des gemähten Gras muss man sich nicht kümmern. Dieses bleibt nämlich fein verteilt auf dem Rasen liegen und trägt auf diese Weise auch noch zur Düngung bei. Zugleich wird die Qualität des Rasens dadurch gesteigert, dass die Halmhöhe konstant zwischen 3 ½ und 6 Zentimetern gehalten wird.

Waren die Roboter-Rasenmäher noch vor einiger Zeit recht unausgegoren, so erreichen sie heute in Sachen Schnittqualität und Zuverlässigkeit vielfach die Standards herkömmlicher Maschinen. Angetrieben werden Roboter-Rasenmäher durch Akkus. Im Boden verankerte spezielle Drähte stecken den zu mähenden Bereich ab. Sensoren sorgen dafür, dass sie Hindernissen ausweichen. Regnet es oder wird der Akku leer, so fahren manche Modelle von selbst zurück zur Ladestation. Mitunter kann sogar einprogrammiert werden, in welchen Abständen der Roboter-Rasenmäher den Rasen mähen soll.

(ots/sv)